Sicher unterwegs: mit der richtigen Transportüberwachung

Bloß nicht die Kontrolle verlieren!

Sie haben Ihre Versandware sachgerecht verpackt und gepolstert. Ihr wertvolles Produkt ist damit versandbereit und verlässt einwandfrei Ihr Lager. Und dann?

Sie verlieren die Kontrolle darüber, sobald Ihre Ware das Werk verlässt. Sie übergeben sie in die Hände des Frachtführers und vertrauen darauf, dass Ihr Paket pünktlich und vor allem schadenfrei bei Ihrem Kunden ankommt.

Vertrauen ist gut – aber Transportkontrolle ist besser!

Denn Produktschäden durch Stöße, Herunterfallen, starkes Kippen oder Nichteinhalten der Temperaturvorgaben gehören mit zu den häufigsten Reklamationsgründen im Online-Versandhandel. Und das kann teuer werden: Sie verlieren neben barem Geld auch das Vertrauen Ihrer Kunden und Ihren guten Ruf als zuverlässigen Verkäufer.

Mit den richtigen Transportüberwachungs-Helfern passiert Ihnen das nicht. Denn die Indikatoren protokollieren, wenn mit Ihrer Lieferung unsachgemäß umgegangen wurde. Der perfekte Begleitschutz für Ihre empfindlichen Produkte!

Wer haftet für Transportschäden?

Was bringt die beste Transportüberwachung, wenn am Ende doch Sie als Verkäufer der Schuldige sind? Sind Sie das überhaupt? Ab wann übergeben Sie die Verantwortung für Ihre Ware und an wen?

Die Antwort auf die Haftungsfrage ist zunächst abhängig davon, ob der Kaufvertrag zwischen Unternehmen und Endkunden oder zwischen zwei Unternehmen besteht.

Transportrisiko im B2C-Geschäft (Unternehmen – Endkunde)

Kurz gesagt: Der Endkunde hat hier in jedem Fall die besseren Karten.

Wird die Ware beim Transport zum Endverbraucher beschädigt, besteht dessen Schadensanspruch gegenüber dem Verkäufer. Der Verbraucher hat dann die Wahl, ob er den Kauf widerruft, sofern ein Widerrufsrecht besteht, oder ob er von seinen Gewährleistungsrechten Gebrauch macht. Der Kunde muss sich also in diesem Fall nicht mit dem Versandunternehmen, sondern mit dem Verkäufer – mit Ihnen – auseinandersetzen. Sie wiederum müssen die Regulierung des Schadens mit Ihrem Transportdienstleister abwickeln – kein Problem, mit der korrekten Transportüberwachung!

B2C Transportrisiko

Transportrisiko im B2B-Geschäft (Unternehmen – Unternehmen)

Bei Verkäufen zwischen zwei Gewerbetreibenden trägt per Gesetz der Empfänger das Transportrisiko, sobald der Verkäufer die Ware dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. (§ 447 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Gefahrübergang beim Versendungskauf)

B2B Transportrisiko

Wichtig ist in beiden Fällen, dass

  • Sie sich vom Spediteur bei der Warenübergabe schriftlich bestätigen lassen, dass die Ware unversehrt übergeben wurde.
  • der Empfänger sich die Beschädigung vom Spediteur direkt auf dem Frachtbrief bestätigen lässt und die Ware weder verändert noch benutzt.
Andernfalls beruht die Schadensregulierung rein auf Kulanz.

Welche Transportüberwachung ist für Sie die Richtige?

Empfindliche elektronische oder medizinische Geräte, zerbrechliche oder temperaturempfindliche Waren benötigen beim Versand besondere Aufmerksamkeit. Das beginnt bereits beim Verpacken mit ausreichend Füll- und Polstermaterial, einem starken Umkarton, Trockenmittel und Warnklebeband. Doch das reicht oft nicht aus. Auf dem Weg zum Empfänger muss das sensible Packgut vom Transporteur behutsam behandelt werden. Spezielle Indikatoren gewährleisten deshalb eine lückenlose Überwachung der Transportbedingungen Ihrer Versandware bis zum Eintreffen bei Ihrem Kunden. Transportsünden werden damit knallhart aufgedeckt.

Schrumphaube

Stoß-Indikatoren

Sobald Ihr Paket großen Erschütterungen ausgesetzt ist, verfärbt sich die kleine Glasröhre im Indikator rot. Jeder Stoß ist somit sofort und irreversibel nachweisbar! Je nach Größe, Gewicht und Empfindlichkeit Ihrer Versandware gibt es Stoßindikatoren in verschiedenen Ausführungen.

Den Indikator bringen Sie am besten in einer Ecke auf der langen Seite der Verpackung an. Niemals auf der Oberseite oder in der Mitte der Seitenwände. Auch bei ordnungsgemäßem Umgang mit der Ware kann es sonst durch Vibrationen zu einer Fehlauslösung kommen.

Kipp-Indikator

Kipp-Indikatoren

Ihre Ware darf nur aufrecht transportiert werden? Dann sollten Sie Ihr Paket mit einem Kipp-Indikator versehen. Der ändert seine Farbe sofort und irreversibel von Weiß zu Rot, sobald das Packgut über einen bestimmten Winkel hinaus geneigt wurde.
Temperatur-Indikator

Temperatur-Indikatoren

Wärme- oder kälteempfindliche Produkte sollten Sie auf keinen Fall ohne Temperaturindikator verschicken. Sobald die vorgegebenen Grenztemperaturen während des Transport über- oder unterschritten werden, reagiert der Indikator und petzt die fehlerhafte Handhabung durch irreversible Verfärbung.
Feuchtigkeits-Indikator

Feuchtigkeits-Indikatoren

Um sicher zu gehen, dass die relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung Ihrer Ware während des Versands nie den zuverlässigen Wert überschritten hat, ist ein Feuchtigkeitsanzeiger unverzichtbar. Den Indikator – ein einfacher Messstreifen – wird in der Verpackung platziert. Dort reagiert er durch Verfärbung, sobald die erlaubte Luftfeuchtigkeit überschritten wurde.

Der Spion den Sie lieben werden

Der Transportindikator ist sozusagen der James Bond des Warenversands: Kein Vergehen bleibt unentdeckt, der Bösewicht wird ausfindig gemacht, kann zur Rechenschaft gezogen werden und ähnlich wie im Film: Ende gut, alles gut oder besser „Ware gut, Kunde gut“. Denn …

  • die Häufigkeit von Transportschäden wird mit entsprechenden Indikatoren um bis zu 50% reduziert.
  • der Empfänger erkennt direkt beim Eintreffen der Ware, ob Schäden am Produkt vorliegen können und kann sofort reagieren.
  • Sie als Verkäufer erzeugen beim Kunden damit ein Gefühl der Sicherheit, erhöhen so die Kundenzufriedenheit und überzeugen als professioneller Versandhändler

Hinweise für die Anwendung der Transportindikatoren

Für Verkäufer:

  • Jeder Indikator ist mit einer Seriennummer versehen. Notieren Sie sich diese in Ihren Unterlagen. Damit können Sie im Nachhinein kontrollieren, ob der Indikator ausgetauscht wurde.
  • Lassen Sie sich vom Frachtführer die Unversehrtheit des Indikators zum Zeitpunkt der Übernahme der Ware schriftlich bestätigen.

Für Empfänger:

  • Bei ausgelöstem Indikator die Annahme nicht verweigern.
  • Die eingehende Ware sofort auf Schäden untersuchen.
  • Die Verfärbung in den Lieferpapieren vom Spediteur vermerken und bestätigen lassen. Nur so können Schäden beim Spediteur beanstandet werden.
  • Beschädigte Ware in der Originalverpackung lassen und nicht benutzen.

Eine beschädigte Lieferung bedeutet immer zusätzlichen Aufwand. Und zwar für alle Beteiligten – Versender, Empfänger und Spediteure. Durch den Einsatz der entsprechenden Indikatoren sorgen Sie für mehr Transparenz, mehr Sicherheit und mehr Kundenzufriedenheit.

Sie benötigen Hilfe bei der Wahl der richtigen Transportüberwachung?

Wir beraten Sie jederzeit gerne.

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