Nachhaltig verpacken

Nachhaltige Verpackungen haben ökologische Vorteile. In den folgenden Kategorien zeigen wir Ihnen auf, wie sich herkömmliche Transportverpackungen durch nachhaltige Alternativen ersetzen lassen – je nach Anwendungszweck. Dazu haben wir unser Produktsortiment in vier Nachhaltigkeitsbereiche mit unterschiedlichen Labels aufgeteilt:

In vier Schritten zur Nachhaltigkeit

Der Beschaffungsprozess einer Transportverpackung besteht aus vier wesentlichen Bausteinen: den verwendeten Rohstoffen, der Produktion, der Beschaffung und dem Recycling. Diese vier Bausteine haben wir als Grundlage für Bereiche genommen, die in Bezug auf Nachhaltigkeit optimierbar sind.

Warum?

Es gibt keine "Komplettlösung" für nachhaltige Verpackungen. Allerdings lassen sich einzelne Bereiche – eben die vier Bausteine Rohstoffe, Produktion, Beschaffung und Recycling – optimieren. Optimieren in dem Sinne, dass auf nachhaltige Alternativen umgeschwenkt, dass weniger Material für die Produktion verwendet oder dass auf kompostierbare Materialien geachtet wird. Dazu stellen wir Ihnen aus unserem umfangreichen Sortiment hochwertige, passende Verpackungen in verschiedenen Ausführungen vor.

Und das, ohne dass Sie bei diesen Verpackungsmaterialien in Sachen Qualität, Schutz oder Zuverlässigkeit Nachteile haben. Denn genau darum geht es: Nachhaltige und passende Verpackungsmaterial-Alternativen zu finden, die von bester Qualität und stabil sind sowie optimal und zuverlässig schützen.

Und so geht's:

1. Rohstoffe

Das Thema Nachhaltigkeit fängt bereits bei der Produktion der Verpackungsmittel an. Und damit bei den Rohstoffen. Wir finden, dass sich hierbei insbesondere auf nachwachsende und ressourcenschonende Rohstoffe achten lässt.

Ein Beispiel: Kartonagen. Die dafür benötigte Wellpappe wird aus Holz, also aus Bäumen hergestellt. Diese sind ein nachwachsender Rohstoff, benötigen aber viele Jahre zum Wachsen. Schneller nachwachsend ist Gras, aus dem sich Graspapier und Graskarton herstellen lassen. Das Gras stammt von ungenutzten Weideflächen aus der Region.

Ein zweites Beispiel ist Folie. Dabei lassen sich einzelne Bestandteile durch ressourcenschonendere ersetzen. So wird beispielsweise zum PE-Granulat der nachwachsende Rohstoff Zuckerrohr hinzugemischt. Die Ressource Erdöl, aus dem das PE-Granulat gewonnen wird, wird somit weniger beansprucht und nachhaltig geschont. In Dehnbarkeit und Durchstoßfestigkeit steht die nachhaltige Folie der herkömmlichen in nichts nach.

2. Produktion

Weniger ist mehr  – das trifft auch bei der Produktion so mancher Produkte zu. Nicht umsonst gibt es stärkenreduzierte Folie (Luftpolsterfolie, Handstretchfolie), die zwar dünner ist, aber genau so viel kann wie ihre "dicke" Alternative. Das Besondere daran ist, dass bei der Herstellung an Material gespart wird. Somit lässt sich mit der gleichen Menge an Material mehr Folie herstellen. Auch dadurch lassen sich Ressourcen schonen.

Sie als Verbraucher sparen dazu übrigens einiges an Kosten ein. Und Verpackungsmüll.

3. Beschaffung

Bei der Beschaffung ist emissionssparend das Stichwort. Wir finden, dass Sie vor allem beim Polstermaterial einiges an Emissionen einsparen können.

Wie? Indem Sie dieses selbst herstellen. Mithilfe von Polstermaschinen ist dies sehr schnell erledigt. Auf Knopfdruck produzieren die Maschinen genau so viel Polster, wie Sie für Ihre Verpackungsanforderungen benötigen. Hergestellt werden die Polster aus Papier. Dieses können Sie in großen Mengen bevorraten. Das Papier nimmt im Vergleich zu fertigen Polstern viel weniger Lagerplatz in Anspruch. So halten Sie mehr auf Vorrat und haben länger etwas davon, ohne ständig gezwungen zu sein, nachzubestellen.

Außerdem passen Sie die Produktion individuell an Ihre Bedürfnisse an. Brauchen Sie mal mehr, produzieren Sie mehr. Benötigen Sie weniger, so produzieren Sie weniger. Das verhindert, dass Sie ständig kalkulieren müssen, wie viel Polstermaterial Sie benötigen und unter Zeitdruck welches nachbestellen müssen.

4. Recycling

Beim Thema Nachhaltigkeit schwingt das Wort Recycling untrennbar mit. Dabei geht es darum, was mit den Transportverpackungen nach deren Verwendung passiert. Hier gibt es zwei Ansätze, nach denen wir unsere Labels benannt haben: kompostierbar und wiederverwendbar.

Bei kompostierbaren Verpackungsmaterialien stellen wir Ihnen kompostierbares Füllmaterial und Paketband vor. Haben Sie keine Bedenken – weder bei den Füllchips noch beim Klebeband: An Produktschutz, Pufferwirkung oder Klebkraft mangelt es den Produkten nicht.

Ausgewählte Füllchips aus unserem Sortiment bestehen aus Maisstärke und Wasser, sind dadurch absolut nachhaltig und biologisch abbaubar. Daneben finden Sie in unserem Sortiment Verpackungschips aus recyceltem Polystyrol, das mit natürlichen Additiven versetzt wurde. Auch diese Chips sind vollständig biologisch abbaubar.

Beim Klebeband gibt es einmal Klebeband aus kompostierbarem PLA. Das ist eine biobasierte Folie, durch deren Einsatz fossile Rohstoffe geschützt werden. Die wohl umweltfreundlichste Klebeband-Variante ist außerdem das Papierklebeband. Vor allem Nassklebeband ist in diesem Bereich unschlagbar. Mit sogenannten Einstoff-Verpackungen, also Verpackungen, die beispielsweise nur aus Papier bestehen (Karton, Füllchips, Klebeband), machen Sie Ihren Empfängern das Entsorgen einfach.