Projekt: Verpackungskosten-Optimierung bei Hanna Instruments Deutschland

Reduzieren ohne zu verzichten

Verpackungsmaterial ist notwendig, um Ware sicher zum Empfänger zu transportieren. Die teilweise hohen Kosten für Kartonagen, Klebeband und Co. nimmt man deshalb in Kauf.

Man könnte das Geld allerdings auch anderweitig investieren. Zum Beispiel in Marketingaktionen oder eine neue EDV.

Ganz egal wofür Sie das gesparte Budget ausgeben würden: Kostenoptimierung lohnt sich immer.

Das hat sich auch David Kasten, Leiter für Logistik und Versand bei der Firma Hanna Instruments Deutschland GmbH gedacht und sich gemeinsam mit unserem Verpackungsprofi Hannes Hackebeil ans Werk gemacht. Mit dem Ziel:

Die Kosten für Verpackungsmaterial zu reduzieren, ohne dabei auf die gewohnte Qualität der Verpackungen und des Packprozesses verzichten zu müssen.

Über Hanna Instruments

Hanna Instruments Deutschland ist eine Tochtergesellschaft der Hanna Instruments, Inc. aus Woonsocket, Rhode Island, USA, und gehört seit über 35 Jahren zu den weltweit führenden Innovatoren im Bereich Messtechnik zur Wasseranalyse. Dabei werden unterschiedlichste Branchen wie Aquaristik, Pool & Spa, Lebensmittelindustrie, Heizungstechnik oder Agrarwirtschaft abgedeckt.

Sortiment Hanna Instruments

Über 1100 Mitarbeiter in 40 Ländern arbeiten inzwischen für Hanna, mit dem Ziel, die Analytik durch Verbesserung von Instrumenten, Sensorentwicklung, Reagenzien und Chemikalien zu vereinfachen.

Millionen zufriedener Anwender weltweit nutzen die Geräte von Hanna im Labor, im Gelände und zuhause, in Wissenschaft, Qualitätssicherung, Umweltanalytik, Lehre und Hobby.

Bestellt werden können die hochwertigen Produkte im gut sortierten Online-Shop.

Dann muss die Ware nur noch unbeschädigt bei den Anwendern ankommen ...

Was uns wieder zurückbringt zum Thema Verpackungsmaterial. Das bezieht das inhabergeführte Unternehmen Hanna Instruments Deutschland aus Vöhringen im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm seit 2015 von TransPack-Krumbach.

Weniger ist oft mehr

Am Anfang eines jeden Projektes steht eine Bestandsaufnahme: Kartonagen, Klebeband, Stretchfolie, Dokumententaschen, Briefboxen, Luftpolsterfolie, Folienbeutel, Warnetiketten … Was man zum Verpacken eben so braucht.

Aber braucht man wirklich alles davon?

Diese Frage stellten sich David Kasten und Hannes Hackebeil gleich zu Beginn. Und kamen zu folgendem Ergebnis: Nein. Und weniger Verpackungsmaterial = weniger Kosten = mehr sparen.

1. Reduzierung der Kartongrößen von ursprünglich 6 auf 3

Kartongrößen Hanna Instruments

Welche Produkte passen in welche Kartons? Welche Kartons sind ähnlich groß?

Was ist für den Kunden günstiger: Zwei unterschiedlich große Kartonagen oder nur eine Größe, auch wenn dann unter Umständen je nach Produkt mehr Füllmaterial benötigt wird?

„Wir haben viel ausprobiert“, erinnert sich Hannes Hackebeil.

 

Letztlich stand fest: Drei der sechs unterschiedlichen Kartongrößen kann sich der Kunde im wahrsten Sinne des Wortes sparen.

2. Individuelles Klebeband mit integriertem Warndruck

Individuelle Verpackungen hinterlassen beim Kunden einen guten Eindruck. Einen noch besseren Eindruck hinterlässt allerdings eine unbeschädigte Lieferung.

Warum nicht beides miteinander kombinieren?

Klebeband mit Logo und Warndruck

David Kasten: „Ein mit unserem Firmenlogo bedrucktes Klebeband hatten wir schon seit längerer Zeit im Einsatz. Zusätzlich verwendeten wir Warnband oder Etiketten mit dem Hinweis „Bruchgefahr“.

Diesen Warn-Hinweis haben wir nun ins Klebeband integriert, die zusätzlichen Etiketten fallen somit komplett weg.“

Weniger ist also auch hier mehr: Die Verwendung von 3-farbig bedrucktem Klebeband ist im Vergleich günstiger als der gleichzeitige Einsatz von 1-farbig bedrucktem Klebeband und Warnetiketten.

Außerdem muss nur noch einmal geklebt werden, was den Packprozess deutlich effizienter gestaltet.

3. Bedruckter Karton statt Hinweisetiketten

Hinweisetiketten Vergleich Druck

Nach dem gleichen Prinzip wurde auch hier vorgegangen:

Das Pfeil-Symbol der bisher verwendeten Hinweisetiketten wurde einfach direkt auf den Versandkarton gedruckt.

„Das ist auf Dauer um einiges günstiger als die Verwendung der zusätzlichen Etiketten. Außerdem entfällt so auch hier das extra Aufkleben“, erklärt Hannes Hackebeil.

Optimale Arbeitsbedingungen schaffen

Ein Arbeiter ist immer nur so gut, wie sein Arbeitsplatz. Und am besten arbeitet es sich an einem perfekt ausgestatteten Packtisch. So einen findet man jetzt bei der Firma Hanna Instruments.

Packtisch optimiert

„Wir konnten unseren Packplatz nach unseren Wünschen und Anforderungen zusammenstellen: höhenverstellbar, mit Kartonmagazin, im Tisch eingelassener Paketwaage, jeder Menge Ablagefläche und Verstaumöglichkeiten", so David Kasten.

Die Kosteneinsparung ist hier zwar nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber langfristig ist ein effizient gestalteter Packtisch eine Investition, die sich garantiert auszahlt.

Engpässe vermeiden

Das A und O einer kostenoptimierten Lagerlogistik ist die vorausschauende Planung. Ohne Verpackungsmaterial steht bei Versandunternehmen alles still. Wenn es soweit kommt, sind teure Ersatzartikel und Expresslieferungen die Folge. Gemeinsam und erfolgreich haben David Kasten und Hannes Hackebeil deshalb an der kontinuierlichen Optimierung der Lieferzyklen zur Vermeidung von Lieferengpässen gearbeitet.

„TransPack-Krumbach bietet die Möglichkeit, größere Mengen zu günstigen Konditionen in Form von Rahmenverträgen abzunehmen, ohne dabei wertvollen Lagerplatz opfern zu müssen. Wir lagern die Ware für unsere Kunden ein und liefern auf Abruf Just-in-Time", so Hackebeil.

Ergebnis: 20% Kosteneinsparung bei steigender Produktion

So lautet das bisherige Ergebnis nach knapp 2 Jahren Zusammenarbeit von Hanna Instruments und TransPack-Krumbach.

„Natürlich möchte man als Verkäufer selbst vor allem einen möglichst hohen Umsatz erzielen. Eine Reduzierung des Verpackungsmaterials beim Kunden ist also eigentlich genau das Gegenteil davon. Letzten Endes geht es aber doch darum, im Interesse des Kunden zu beraten und zu verkaufen. Nur so lässt sich eine langfristige, beiderseitig erfolgreiche Zusammenarbeit aufbauen“, davon ist Hannes Hackebeil überzeugt.

Hannes Hackebeil und David Kasten

Von einer erfolgreichen Zusammenarbeit spricht auch David Kasten (links im Bild):

„Herr Hackebeil hat immer großen Wert darauf gelegt, dass das Verpackungsmaterial unseren Wünschen und auch unserer Arbeitsweise entspricht. Während den einzelnen Projektphasen war er regelmäßig bei uns vor Ort, hat gelieferte Ware kontrolliert. Die kurze Distanz zwischen Vöhringen und Krumbach war hier natürlich ein großer Vorteil.“

Wollen auch Sie Verpackungskosten reduzieren und Ihren Packprozess effizienter gestalten?

Wir beraten Sie jederzeit gerne. Persönlich und vor Ort.

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